Donnerstag, 31. Dezember 2009

Silvester-Traum ....

... anno 1938 - dies steht zumindest klein geschrieben unterhalb vom Fuß des sitzenden Herren

















Foto: Willi Raiser

Dienstag, 29. Dezember 2009

Haus Karl Knecht in den dreißiger Jahren

Die Ansicht zeigt das Haus vom jetzigen Kreisverkehr aus.

Das Gebäude sah lange Zeit so aus, bis es vor ein paar Jahren durch die Eigentümerin behutsam renoviert wurde.

Freitag, 25. Dezember 2009

Rommelsbacher Winterlandschaft 1958 ....

... wie auf der Bildrückseite notiert.



Ein alter Bahnschlitten steht noch heute am alten Farrenstall in der Darrenstr.

Wir müssen nur aufpassen, dass dieser nicht abhandenkommt.

Vielleicht gibt es noch mehr Bilder vom Einsatz des Bahnschlittens?
















Foto: Helmut Thumm

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest ....

.... wünschen wir allen Interessenten an unserem Blog.




Diese Weihnachtskarte erreichte 1932 Rommelsbach





Foto: Willi Raiser

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Haus ehemals Karl Knecht ...

... am Kreisverkehr - von der Kniebisstraße her gesehen.

Der am linken Bildrand abgebildete "Hühnerstall" existiert heute noch und wird als Holzlager verwandt.
Im Untergeschoß des Wohnhauses wird auch noch eine Schnapsbrennerei betrieben.













Foto: Jakob Futter

Dienstag, 22. Dezember 2009

Häuser am Kreisverkehr ...

... diese beiden Häuser stehen heute noch, jedoch mit etwas verändertem Aussehen.

Morgen zeigen wir ein Bild vom vorderen Haus. Aus dem geht es dann klar hervor um welches Haus es sich handelt.

Übernommen aus dem Kommentar:

Helmut Thumm hat gesagt…

Das Haus im Vordergrund gehört der Familie Knecht Karl Knecht(+), S.d. Georg Knecht(+). Im Hintergrund Ermstalstrasse ist das Haus Münz zu sehen.
Das Haus Knecht ist eines der ältesten Häuser in Rommelsbach. Der Dachstuhl wurde aus Schwarzwälder Flöserholz gebaut, das aber bereits vorher in einem anderen Haus verbaut war. Die Kerben der Binder sind noch deutlich zu sehen. Das Haus wurde in den 30-er Jahren umgebaut mit neuem Stall und massiver Decke. Über dem Scheunentor von der Kniebisstrasse aus gesehen ist eine Inschrift eingeschnitzt. Sie ist jedoch nicht mehr sichtbar und wurde im Zuge von Renovierungsarbeiten durch Putz verdeckt.

Foto: Jakob Futter

Montag, 21. Dezember 2009

Schlittenfahrt mit Pferd ...


... wäre heute nach den Schneeverhältnissen auch möglich.









Foto: Martin Neuscheler

Sonntag, 20. Dezember 2009

Freitag, 18. Dezember 2009

Waage ...


... wer kennt sie noch ?

Sie stand in der heutigen Ermstalstr.

Die Bilder dürften aus den 70-iger Jahren sein.
Auch damals machte die Firma List den Straßenbau, wie kürzlich in der Kniebisstr.





Foto: Jakob Futter

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Blick Richtung Sickenhausen ....

... dem Bagger nach könnte das Bild in den 60-iger Jahren entstanden sein.

Heute ist das Gebiet links und rechts vom Bagger mit Häusern bebaut.







Foto: Hermann Beck

Montag, 14. Dezember 2009

"Neues" aus der Lammstr.

linkes Haus: Wilhelm Reiff, genannt: „Sekreti“

rechtes Haus: Karl Reiff, ein älterer Bruder von Wilhelm „Sekreti“

Die Mauer (im Vordergrund rechts) steht heute noch und trennt die beiden Häuser Schur (heute Vöhringer, direkt nach der „Krone“) und dem Mehrfamilienhaus Haußmann (vormals Reiff/Reiff).

Person auf dem Traktor: Alfred Haußmann mit 15 Ps DEUTZ und Bindemäher (gleicher Schlepper wie der vom Säger-Ferd’l)

Der „Sekreti“: Wilhelm Eberhard Reiff *5.1.1869 +24.9.1946 Rommelsbach (siehe Ortsfamilienbuch Rommelsbach von H. Thumm Seite 235 #1098/99). Den Beinamen „Sekreti“ erhielt er deshalb, weil er beim oftmaligen fluchen den Standardfluch: Heil......rament, etwas abschwächte und so im Volksmund der gekürzte Beiname entstand. Er war kein Vorbild, dafür aber Stammgast in der „Krone“, die er stets durch den Hintereingang betrat. Er war zweimal verheiratet – und zweimal geschieden. Die erste Frau hielt es knapp 3 Jahre bei ihm aus, die Zweite 23 Jahre. Durch seine Trunksucht brachte er einen großen Teil seines Vermögens durch. Einmal war er zur Kur in Wildbad. Vorher mußte er aber einen Acker verkaufen, um diesen Kuraufenthalt zu bezahlen.
Das Grundstück, auf dem die Häuser der beiden Brüder Karl und Wilhelm Reiff standen, war sehr groß (siehe Ortsplan 1847 und 1920 in „Rommelsbach – einst und jetzt“ Seite 187/188). Die Familie Haußmann kam in den Besitz der beiden Häuser ließ sie abbrechen und erstellte darauf ca . in den 60-er Jahren ein Mehrfamilienhaus.
Der „Sekreti“ und sein Bruder Karl waren beide 1897 Gründungsmitglieder des Gesangvereins
Rommelsbach. Als der „Sekreti“ starb, sang der Gesangverein bei seiner Beerdigung. Da der Dirigent, Hauptlehrer Beck noch in Gefangenschaft war, wurde er von Lehrer Zimmermann vertreten. Er tat folgenden Ausspruch: „Muss ich diesem Individium noch Leichensingen, war lebtäglich keine berühmte Brezel“.
Aus der Erinnerung und nacherzählt aus Gesprächen mit (+)Gottlob Weimar und Otto Besch.
Rommelsbach, im Oktober 2009
Helmut Thumm

Sonntag, 13. Dezember 2009

Alte Postkarte von Rommelsbach ...

... vom Verlag August Thumm, Eigentümer der Bäckerei und Gasthaus „zum Rössle“ in der Kirrlestrasse gab es diese colorierte Postkarte.

Es zeigt den Ort 1924 von der Darrenstrasse her gesehen (Standort ca. ehem. Gipser Martin Thumm) mit Kirche und Rathaus. Eingeblendet ist das neue Schulhaus (die Linden sind erst gepflanzt worden) und die Bäckerei mit Wirtshausschild „Rössle“



Foto: Jakob Futter

Freitag, 11. Dezember 2009

Die Geschichte der Kreuzsteine ....

.... erzählt durch unseren Mitblogger Helmut Thumm:

In den 1980er Jahren bin ich im Zuge meiner eigenen Familienforschung im Totenbuch
Oferdingen auf folgenden Eintrag gestoßen:
1705: " Den 10. Marty am Reuttlinger Markt ist Martin Nagel mit seinem Weib:
Schwester: u. anderen Gefehrten heimgangen: u. weil er sehr trunken gewesen, u. etlich
mal gefallen, daß man Ihn führen u. schlaiffen müssen, Bey den + Steinen
(+ =Kreuzsteine, an der Straße von Rommelsbach nach Oferdingen, ca 100 Meter nach
der Zufahrt zum BZN, links, standen bis ca 1965 zwei Kreuzsteine) niedergesunken,
daß man ihn nicht mehr auf die Füsse bringen können: endlich alß man Ihn auf einen
Karren heben wollen ist er tod gewesen: Aet. 57 iahr. Alles ist verhandelt worden in
Gegenwart seines Weibs."
Als ich diesen Eintrag gelesen habe, wurde mir schnell klar, daß mit dem Zeichen + und dem Wort Steine, es sich nur um die beiden Kreuzsteine im Gewann „ob den Kreuzsteinen“ handeln konnte. Jetzt wurde mir erst bewusst, dass die beiden Kreuzsteine sich nicht mehr an ihrem angestammten Ort befanden, auf denen wir als Kinder gerne herumturnten. Nun begann die mühsame Nachsuche. Einige Zeit später, ca. 1996 besuchte meine Frau Marianne mit ihrem Mütterkreis die Betzinger Mauritiuskirche. Bei der Kirchenführung wurde auch erwähnt, daß der vor der Kirche aufgestellte Kreuzstein aus Rommelsbach stamme. Herr Bez.BM. Brielmann übernahm die Verhandlung und nach einigem Hin und Her konnten Jakob Futter und ich 1997 diesen Stein ausgraben und nach Rommelsbach heimführen. Er lagerte vorher im Garten des Heimatmuseums RT und wurde später durch Initiative des Albvereinsvorsitzenden bei der Kirche in Betzingen aufgestellt. Den anderen Stein fand Herr Brielmann in dem Buch:
„Steinkreuze in Baden- Württemberg“ 1981 von Bernhard Losch. Dort war auch der neue Standort hinterlegt. Ein Mann aus Neckartenzlingen fuhr damals, als die Straße Oferdingen-Rommelsbach verbreitert wurde (nachdem die Straßenbahnschienen herausgerissen wurden) mit seinem Auto an dieser Baustelle vorbei. Ein Bagger schlug gerade einem Kreustein den Kopf ab und der Mann stieg aus und stellte den Baggerfahrer zur Rede: „das kommt sowiso alles auf die Deponie“ sagte dieser. Der Mann bat den Baggerfahrer, ihm das Rumpfstück, das ja noch im Boden steckte, herauszuholen, er würde in der Zwischenzeit seinen Anhänger holen. Der sachkundige Mann setzte die beiden Teile wieder sorgsam und fachmännisch zusammen und stellte den Kreuzstein in seinem Garten in Neckartenzlingen auf. Gewissenhaft wie er war,
unterrichtete er das Denkmalamt und so wurde dieser Stein in dem o.g. Buch mit Anschrift des neuen Standortes aufgenommen. Durch das Verhandlungsgeschick von Herrn Brielmann gegen eine Kiste Wein wurde auch der 2. Stein nach Rommelsbach zurückgeholt. Das Denkmalamt war leider dagegen, die wiedergefundenen Kreuzsteine am alten Standort „ob den Kreuzsteinen“ wieder aufzustellen, stattdessen haben Jakob Futter und ich, mit Hilfe von Martin Reusch mit seinem Traktor, am 29.10.1997 die Steine am Friedhofseingang neben dem Pfarrhaus wieder aufgestellt. Damit aber dem Betrachter Sinn und Hintergrund dieser Kreuzsteine bewußt wird, habe ich immer wieder mit viel Nachdruck bei Herrn Brielmann gefordert, daß unbedingt eine
Hinweistafel am neuen Standort angebracht werden muss. Auch habe ich dazu einen Vorschlag unterbreitet.
300 Jahre und 12 Tage nach dem Eintrag im Totenbuch Oferdingen konnte ich am 22.3.2005 endlich auch noch die Informationstafel dazu aufstellen. Die Kosten dafür wurden von einem Spender übernommen.
Leider sind die beiden Kreuze aus Sandstein stark verwittert. Symbole sind kaum, Inschriften überhaupt nicht erkennbar. Ein Stein weist noch im Zentrum einen Kreis auf, der vermutlich mit einem Zeichen oder Jahreszahl versehen war. Bei dem anderen Stein war vermutlich ein Kreuz eingemeiselt, er ist auch etwas gedrungener wie der Andere. Am neuen Standort wurden die Kreuze so gestellt, dass die Symbolseiten nach Osten zeigen und der Wetterseite abgewandt sind.
Doch schon vor dem o.g. Ereignis ist der Flurname „ob den Kreuzsteinen“ „unter den Kreizsteinen“ „bei den Kreuzsteinen“ in den Inventur- und Teilungsunterlagen immer wieder genannt, erstmals am 8.2.1650 nach dem Ableben von Hans Doscher in Oferdingen.

Die Inschrift der Tafel lautet:
Denkmalschutz in Rommelsbach ( dazu rechts oben das Ortswappen)
SÜHNEKREUZE AUS DEM 15./16.JAHRHUNDERT
Ursprünglicher Standdort war an der Straße nach Oferdingen gegenüber dem Werk der
Firma Bosch. Daher stammt die Gewannbezeichnung "Ob den Kreuzsteinen".
1975 bei Straßenbauarbeiten beseitigt und danach verschwunden.
1997 in Betzingen und Neckartenzlingen wieder entdeckt und Dank Bürgerengagement
nach Rommelsbach zurückgeführt.
Seit 1998 unter Denkmalschutz.
Sühnekreuze sind Zeugnisse aus dem Mittelalter, als Selbstjustiz wie beispielsweise die
Blutrache noch üblich war. Die Errichtung eines Sühnekreuzes war meist Bestandteil
von Sühneverträgen. Diese regelten neben Schadensersatzleistungen für Hinterbliebene
auch Abgaben an die Obrigkeit und kirchliche Buß- und Sühneopfer. Mit den Sühneverträgen sollten z.B. im Fall eines Todschlags Racheakte verhindert werden.
Der Volksmund berichtet, daß am alten Standort einst ein Landjäger von einem Handwerksburschen umgebracht worden sein soll.

Übrigens sind die Kreuzsteine bei der Aufteilung und Inventur des "Manzenguts" in
Altenburg bzw. Oferdingen am 11. Febr. 1674 erwähnt: "3 Vrtl. Ackers bey den
Kreuzsteinen, Rommelspacher Zehendens, zwischen Martin Walttern und Georg
Vollmarn von Rommelspach gelegen, 3-teilig, =16 fl".
(3-teilig heißt: der dritte Teil des Ertrages mußte an die Herrschaft abgegeben werden).

Das Bild ist entnommen aus dem o.g. Buch „Steinkreuze in Baden-Württemberg“. Man
sieht dort auch noch die Straßenbahnschienen und im Hintergrund Richtung
Reicheneck, das Gartenhaus von Paul Heinkel (Vater von Anna und Dora Heinkel vom
ehemaligen „Heinkel-Lädle“ Ecke Kniebis/Württemberger Strasse)

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Sühnekreuze

Dank ehrenamtlichen Engagement wurden am 29.10.1997 die Kreuzsteine wieder nach Rommelsbach zurückgeführt.











nebenstehend sind die Akteure Jakob Futter und Helmut Thumm beim "Eingraben" am neuen Standort neben dem Friedhofseingang beim Pfarrhaus abgebildet.
















Foto: Jakob Futter

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Drescher Nagel ...


... wer kennt ihn noch ?

Willi Raiser sagte uns:

Drescher Nagel: ist geboren in Rommelsbach am 22.4.1903 und war verheiratet
in Sickenhausen mit Marta Schaal. Man nannte ihn nur den Drescher-Ferdl oder
Säger Ferdl. Er hat auch um Lohn bei den Leuten Holz gesägt.











































Foto: Jakob Futter

Samstag, 5. Dezember 2009

26. September 1937: Blick auf Rommelsbach?


Das fragen sich Brigitte Gekeler und ihre Familie.
Wer kann da helfen?
Bildertanz-Foto: Renate Wolf (Patentante von Brigitte Gekeler, geb. Bayer aus Altenburg)

Willi Raiser sagt uns:
Bild 26. September 1937 ist nicht Blick auf R'bach sondern auf Sickenhausen
aufgenommen zwischen R'bach und Altenburg.

Freitag, 4. Dezember 2009

Wie hieß der evangelische Pfarrer 1895?


...das weiß ich auch nicht, aber das Pfarrhaus sah damals so aus!
Quelle: Genoba Kalender 1985, Annemarie Pritzl

Willi Raiser sagt uns:

Der Pfarrer hieß Wilhelm Ludwig Elsenhans. Er war Pfarrer in R'bach von 1888 bis 1895 geboren in Feuerbach am 15.10.1824 und gestorben in R'bach am 5. 12.1895.
Sein Grabstein steht noch auf dem Friedhof und wird als Kleindenkmal aufgenommen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Die Staumauer in Rommelsbach....





...verhindert Hochwasser in Altenburg. Nach den gravierenden Hochwasserschäden der letzten Jahre (vor allem 2002) wurde in Rommelsbach ein Auffangbecken sowie eine Staumauer zum kontrolliertem Wasserabfluss gebaut. Im Bildertanz-Team mit dabei ist seit heute Werner Rathai, der viele Fotos rund um Rommelsbach und Orschel-Hagen gemacht hat.
HERZLICH WILLKOMMEN, WERNER
Bildertanz Foto 2008 : Werner Rathai

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Luftbild von Rommelsbach um 1930


Dieses Bild stammt aus dem Genoba Kalender von 1985, welchen mir Frau Annemarie Pritzl freundlicherweise ausgeliehen hat.
Vielen Dank!
Sollten auch Sie noch so schöne alte Bilder von Rommelsbach haben, so würden wir uns sehr freuen, wenn wir auch diese einscannen dürften.

Dienstag, 1. Dezember 2009

1952 Konfirmandenbild ...


... so und weiteres steht es auf der Rückseite:

"rechts 1. stehend Willi Raiser - Christoph Kurz fehlt"

Vielleicht kann jemand die weiteren Personen benennen.

Willi Raiser sagt uns: Auf dem Bild sind :

Mädchen (sitzend) von links: Helga Haug, Elsbeth Schenk, Christa Hailfinger,
Erika Rauscher (nach Amerika +) Ruth Wörner, Erna Weber, Gerlinde
Neuscheler, Anne Reinhardt.

Buben 1. Reihe von links: Karl Schelling +, Horst Nestel, Karl Dvornicki,
Peter Paschke, Benno Rist +, Martin Münz, Kurt Rösch +, Willi Trost, Hans
Keinath, Willi Raiser.

2. Reihe von links: Horst Rapp, Peter Schweizer +, Gerhard Schnurr, Willi
Neuscheler, Fritz Mayer.

Foto: Willi Raiser